Social Media Plattformen

Ist von Social Media die Rede, kommt wahrscheinlich den meisten Menschen Facebook in den Sinn. Dennoch gibt es eine Reihe weiterer sozialer Interaktionsformen im Web 2.0. Ziel dieses Blogs ist es also, einen Überblick über die verschiedenen Formen zu geben.

Stanoevska-Slabeva (2008, S. 226) klassiert Web 2.0-Plattformen wie folgt:

  • Virtuelle Welten
  • Social Networks
  • Content-orientierte Web 2.0-Plattformen

Virtuelle Welten bezeichnen virtuelle Räume, in denen Nutzer mit personalisierten Avataren in Verbindung treten. Manch einer wird sich noch an den Hype von „Second Life“ erinnern können. (Zu dieser Thematik gibt es übrigens einen sehr empfehlenswerten Kurzfilm (19min) von Anna Thommen mit dem Titel „Second Me„. Den Film kann man sich online im 451° Filmportal ansehen.)

Social Networks dienen der Vernetzung von Nutzern im privaten und/oder beruflichen Umfeld. Facebook und Xing sind hier sicher die bekanntesten Vertreter.

Unter Content-orientierten Plattformen nennt Stanoevska-Slabeva (S. 226) folgende Anwendungsmöglichkeiten:

  • Blogs
  • Wikis
  • Media Sharing Plattformen
  • Plattformen zum Austausch von Informationen
  • Folksonomies

Ein Weblog (kurz: Blog), wie dieser hier einer ist (Gemeinschaftsblog), ist im Prinzip ein Tagebuch, welches unterschiedliche Themen in unterschiedlichen Gebieten anspricht. Der Vielfalt und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wikis gewinnen immer mehr auch unternehmensintern an Bedeutung, weil die Hypertext-Verknüpfung unterschiedlicher Inhalte die Effektivität und Effizienz in der Vermittlung bzw. dem Bezug von Information massiv steigern können.

Media Sharing Plattformen dienen der Veröffentlichung, bezw. dem Kosum von audio-visuellen Inhalten in z.B. Youtube, flickr.

Als Beispiel für Plattformen zum Informationsaustausch erläutert Stanoevska-Slabeva (S. 228) die Plattform digg.com als „bekannteste Plattform in diesem Kontekt … bei [der] jeder registrierte Benutzer die Möglichkeit [hat] eine Nachricht einzutragen.“ Die bestbewerteten Einträge mit den meisten Punkten werden schliesslich als Nachrichten publiziert.

Bei Folksonomies schliesslich handelt sich um  gemeinschaftliches Tagging von zum Beispiel Bookmarks (del.icio.us).

Beim Social Media Marketing geht es nun darum, alle diese Plattformen möglichst nutzbringend einzusetzen. Für die Diskussion von Strategien in diesbezüglich sind aber sicherlich einige Blogs mehr notwendig.

Advertisements

No comments yet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: